Wir bitten um Ihre Spende

Mich hat ein Fall aus unserer Beratungsarbeit aufgewühlt: Frau Barkholz ist allein erziehende Mutter zweier Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren. Das Jüngere Kind, Leon leidet an einer seltenen Krankheit, deren Auswirkungen nicht genau bekannt sind. So war er eine zeitlang auf den Rollstuhl angewiesen.

Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass Leon kaum noch Hörvermögen auf beiden Ohren hatte. Mit einem Probe-Hörgerät welches den Geräuschpegel, der üblicherweise in einer Klasse herrscht, herausfiltert, konnte Leon dem Unterricht wieder gut folgen. Jedoch beträgt die Zuzahlung 570 € - eine Summe, die Frau Barkholz unmöglich aufbringen konnte.

Wenn das Geld für die Deckung der monatlichen Unterhaltskosten nicht reicht und die Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen, wird immer häufiger auf Arztbesuche, Medikamente oder medizinische Hilfsmittel verzichtet - was gesundheitlichen Probleme oft verschärft.

Wir meinen, dass Arme die gleichen Chancen erhalten müssen, ein gesundes und behinderungsfreies Leben zu führen, wie andere. Eine medizinische Grundversorgung muss für alle gewährleistet sein, unabhängig vom Einkommen. Wir als Diakonie leisten Unterstützung, wo Betroffene Zuzahlungen nicht aufbringen können. Unsere Arbeit können wir jedoch nur mit Ihnen tun. Für 2011 rechnen wir mit Ausgaben für Gesundheit im Rahmen der Nothilfe von 38.000 €, die wir zusätzlich aufbringen müssen. Einen Teil dieser Summe haben wir bereits gesichert. Für den Rest bitten wir um Ihre Gabe. Jeder Betrag hilft. Hier finden Sie unseren aktuellen Spendenbrief.

Danke, dass wir mit Ihrer Hilfe die Möglichkeit haben, Leon und vielen anderen zu helfen – unbürokratisch und schnell.

Ich wünsche Ihnen eine gute Adventszeit und grüße Sie herzlich

Dr. Christoph Künkel
Direktor des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

*Namen und Orte geändert