Scholz will raus
"So unangenehm es mir ist, über das, was in der Vergangenheit gelaufen ist, zu berichten, so stolz bin ich auf das, was ich gerade trotz meiner total bescheidenen Ausgangslage erreicht habe. Und das kam so: Seit vier Jahren bin ich arbeitslos, beziehe ALG II. Und jahrelang hing ich an der Flasche. Meine letzte Chance war die Entgiftung und eine anschließende stationäre Therapie. mehr …
DIAKONIEHilfe: "Aus Spendenmitteln konnten wir helfen. Herr Scholz konnte sich die benötigten Gegenstände in einem Möbelkaufhaus für Gebrauchtmobiliar beschaffen."
Bitte reichen Sie Ihre Hand. Herr Scholz ist ein Beispiel. Unterstützen Sie ihn und alle anderen Arbeitslosen, die in Niedersachsen unter Armut leiden.
Erklärung
Der Weg von der Arbeitslosigkeit in ein festes Arbeitsverhältnis ist oft steinig und lang. Auch wenn der beste Wille vorhanden ist, gelingt das nicht immer. Je länger diese Phase dauert, desto mehr schwindet das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Stigmatisierung, Krankheit, Verschuldung sind weitere belastende Faktoren. 31% der von Armut betroffenen Männer erreicht nicht das 65. Lebensjahr. Die Suizidquote ist bei Langzeitarbeitslosen Menschen um das 20-fache höher, im Vergleich zu Erwerbstätigen. Psychische Erkrankungen sind mit 40% häufigste Beeinträchtigungen. Die Befreiung der Arbeitslosengeld II- und Sozialgeldbezieher von Zuzahlungen und Eigenleistungen im Gesundheitssektor ist daher notwendig, genauso wie freie Fahrten zum Arzt.
Anmerkung: Alle Namen und Orte sind zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte geändert.
