Eine Waschmaschine für Familie Unger

Wir sind die Familie Unger. Wir leben am Existenzminimum. Das war nicht immer so! Aber als das Unternehmen, wo mein Mann arbeitete, in die Insolvenz geriet, wurde mein Mann arbeitslos. Er arbeitet jetzt stundenweise als Hilfskraft in einer Tischlerei. Von meiner Seite kommen 650,--€ an Verdienst monatlich hinzu, aber das langt doch nicht, um eine 5-köpfige Familie angemessen zu versorgen! mehr …

DIAKONIEHilfe: "Aus Spendenmitteln konnten wir Familie Unger helfen. Sie konnten eine gebrauchte Waschmaschine kaufen."

Bitte reichen Sie Ihre Hand. Familie Unger ist ein Beispiel. Unterstützen Sie sie und alle anderen Familien, die in Niedersachsen unter Armut leiden.

Erklärung

Gerade Familien mit mehreren Kindern sind statistisch am Häufigsten von Armut betroffen. Die Regelsätze, die Erwachsenen und Kindern zur Verfügung stehen, lassen es, auch bei sparsamster Lebensführung, oft nicht zu, für Anschaffungen zu sparen. Da gerät dann der Ausfall der Waschmaschine zu einer Katastrophe.

Die bestehenden Grundsicherungsleistungen gewährleisen allenfalls das nackte Überleben unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums. Dem Anspruch auf ein Leben in Würde und Teilhabe wird das nicht gerecht. Bei einer künftigen Neubestimmung der Regelsätze und der Grundsicherungsleistungen muss der Maßstab des Bedarfs leitend sein. Das Nachdenken über ein Grundeinkommen sollte damit Einhergehen.

Anmerkung: Alle Namen und Orte sind zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte geändert.