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Straffälligenhilfe

In Niedersachsen gibt es insgesamt 14 Anlaufstellen für Straffällige in der regionalen Zuordnung zu den Justizvollzugsanstalten des Landes, von denen acht zur Diakonie gehören.

Entlassungsvorbereitung aus der Haftanstalt (Übergangsmanagement) bildet den Schwerpunkt in der Arbeit mit straffällig gewordenen inhaftierten Menschen. Sie beinhaltet persönliche Beratung, Fragen zu Gesundheit und Sucht, Wohnungs- und Arbeitslosigkeit, Schulden und Freizeitgestaltung.

In den vergangenen Jahren hat sich ein weiterer Schwerpunkt herausgebildet, der im präventiven Bereich angesiedelt ist, also der Haftvermeidung dient: Geldverwaltung statt Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen. Bei diesem Angebot geht es darum, den Menschen, die zu einer Geldstrafe verurteilt worden sind und diese nicht ohne professionelle Hilfe zahlen können, Hilfe anzubieten, um zu verhindern, dass sie ersatzweise inhaftiert werden.

Darüber hinaus besteht für einige Haftentlassene die Möglichkeit, in Wohngruppen betreut zu werden.

Diakonische Straffälligenhilfe möchte betroffene Menschen von ihrer Beziehungslosigkeit hin zu Verantwortung und Orientierung in gesellschaftlichen Zusammenhängen begleiten. Es ist das Ziel, die Menschen zu befähigen, ihr Leben nach der Haft wieder selbstständig zu gestalten und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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