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Testament

Für Menschen in Not dauerhaft da sein - über den Tod hinaus!
Mit einem Testament können Sie dauerhaft helfen. Mit einem Vermächtnis für die DIAKONIEHilfe ist Hilfe über die eigene Lebensgrenze hinaus möglich. Über die eigene Zeit hinaus Menschen eine Perspektive schenken: Vielen Menschen ist das ein Herzensanliegen. Sie können sich sicher sein, dass die DIAKONIEHilfe sorgsam mit den ihr anvertrauten Geldern umgeht. Das hohe Ansehen der Diakonie resultiert aus ihren Wurzeln und: aus kontinuierlich guter Arbeit auf höchstem Niveau.

Wie kann ich Menschen in Not in Niedersachsen über die eigene Lebenszeit hinaus helfen?
Formal gibt es zwei Möglichkeiten, die Arbeit der DIAKONIEHilfe testamentarisch zu bedenken: Mit einem Vermächtnis oder indem Sie die DIAKONIEHilfe als (Mit-)Erbin einsetzen. Beide Verfügungen sind von der Erbschaftssteuer befreit, da die DIAKONIEHilfe als gemeinnützige Organisation anerkannt ist.

Vermächtnisse und Erbschaften
Mit ihrem Vermächtnis legen Sie fest, dass nach Ihrem Tode ein bestimmter Betrag an die DIAKONIEHilfe fließen soll. Ein Vermächtnis ist dann zu empfehlen, wenn Sie zum Beispiel Hinterbliebene absichern möchten, aber darüber hinaus auch mit einer bestimmten Summe die DIAKONIEHilfe bedenken möchten. Bitte bedenken Sie: Ihre Erben sind an die Erfüllung Ihres Vermächtnisses juristisch gebunden.

Sie können grundsätzlich jeden als Erben einsetzen. Erbe ist, wer durch die gesetzliche Erbfolge oder durch testamentarische Verfügung dazu bestimmt wird. So können Sie auch die DIAKONIEHilfe als (Mit-) Erbin einsetzen. Bitte beachten Sie: Kindern, Ehegatten und auch in bestimmten Fällen den Eltern steht stets ein Pflichtteil zu. Das ist die Hälfte des gesetzlichen Erbanspruches. Kinder erben zu gleichen Teilen. Zusätzlich erbt immer auch der Ehepartner.

Die gesetzliche Erbfolge berücksichtigt außer dem Ehepartner nur Blutsverwandte und unterscheidet zwischen verschiedenen "Ordnungen".

  • Erben 1. Ordnung: Ehepaare, Kinder und Enkel
  • Erben 2. Ordnung: Eltern, Geschwister, Nichten/Neffen
  • Erben 3. Ordnung: Großeltern, Tanten/Onkel, Cousinen/Cousins

Beim Erben kassiert der Staat mit. Die Erbschaftssteuer ist in verschiedenen Klassen unterteilt und orientiert sich grundsätzlich an den Erbenordnungen. Erbschaften und Vermächtnisse sind bis zu einer gewissen Größenordnung steuerfrei. Darüber hinaus werden  Steuern fällig.

Für detaillierte und aktuelle Informationen empfehlen wir Ihnen die Broschüre des Bundesministeriums für Justiz

                              "Erben und Vererben - Informationen und Erklärungen zum Erbrecht" 

Warum ein Testament machen?

Wer kein Testament macht, dessen Vermögen fällt an die gesetzlichen Erben. Das sind zunächst Ehepartner, Kinder und eventuell Enkel, und sofern es diese nicht gibt, die Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen. Auch Großeltern, Tanten und Onkel oder Cousins und Cousinen können unter Umständen von der gesetzlichen Erbfolge profitieren. Nicht immer ist das auch der Wille des Verstorbenen. Eindeutigkeit schafft nur ein Testament.

Wer keine Verwandten hat, dessen Erbe geht an den Staat, genauer gesagt an das Bundesland, in dem der letzte Wohnsitz war. Da rund 75% aller Erwachsenen in Deutschland kein Testament anlegen, ist der Staat überproportional Nutznießer von Erbschaften. Vor allem für Menschen ohne Angehörige oder nahe Verwandte ist es interessant in Erwägung zu ziehen, ihre Hinterlassenschaft einer wohltätigen Einrichtung, einer Organisation oder einer Stiftung zukommen zu lassen.

Dies gilt auch für Menschen mit einem größeren Vermögen, die ihre Erbschaft sinnvoll aufteilen und nicht nur ihre Verwandten bedenken wollen. Auch sind oft die eigenen Kinder bereits mit Vermögen ausgestattet, so dass sich die Notwendigkeit einer vollständigen Erbschaft oft nicht ergibt.

Die DIAKONIEHilfe braucht auch längerfristig angelegte Unterstützung, um die wachsenden Aufgaben bewältigen zu können. Ihr Testament ist für uns ein besonderer Vertrauensbeweis und eine Verpflichtung, Ihren Willen in die Tat umzusetzen. Diese Hochachtung bringen wir durch den Eintrag in das Stifter-Ehrenbuch zum Ausdruck, welches in unserem Haus ausgelegt wird.

Sie sind an weiteren Informationen zum Thema Erbschaften interessiert? Dann rufen Sie unverbindlich an.

Ihr Ansprechpartner
André Lang
Telefon: 0511-3604-210
E-Mail: andre.lang(at)diakoniehilfe.de